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Urlaub in Istrien - Labin

Labin galt in den letzten Jahren noch als Geheimtipp, aber heute gehört das mittelalterliche Städtchens zu den beliebtesten Feriengebieten Istriens. Die Stadt liegt im Südosten von Istrien. Eigentlich besteht Labin aus drei Teilen, die Altstadt von Labin, der Vorstadt Podlabin, einer ehemaligen Kohlezeche und dem Badeort Rabac. Auf einem gut dreihundert Meter hohen Hügel gelegen, bietet Labin einen optimalen Ausgangspunkt für Ausflüge in das istrische Binnenland oder nach Rabac, das direkt am Meer liegt. Hier finden Sie ein großzügiges Sport- und Freizeitangebot. Das Wasser ist hier kristallklar und ist perfekt für einen Sprung ins Wasser geeignet. Aber auch Kulturbegeisterte kommen voll auf ihre Kosten.

Früher hatte Labin den Namen Albona, was wahrscheinlich auf seinen illyrisch-keltischen Ursprung hinweist und daraufhin, dass mindestens seit dem vierten vorchristlichen Jahrhundert eine feste Siedlung auf diesem Gebiet bestanden haben muss. Funde aus der Jungsteinzeit lassen aber vermuten, dass auf dem Hügel schon lange vorher gesiedelt wurde.

Labin ist bekannt für seine stolzen Barock- und Renaissancepaläste, es gibt steile Altstadtgassen und viele malerische Winkel, in denen einige Künstler ihre Ateliers haben.
Der Battiala-Lazzarini-Palast beherbergt ein Volksmuseum, das man gesehen haben muss. Hier werden wertvolle, römische Denkmäler, Amphoren und Inschriften aus dem ersten bis dritten Jahrhundert vor Christi ausgestellt. Auch die Pfarrkirche Maria Geburt beherbergt Interessantes. Die Kirche wurde Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut und im sechzehnten Jahrhundert restauriert. Die Fassade wird durch eine Fensterrose geschmückt. Im Innern des Gebäudes werden Bilder venezianischer Künstler und mehrere Marmoraltäre aus dem siebzehnten Jahrhundert ausgestellt.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist auch der venezianische Glockenturm, der mit seinen 35 Metern einen traumhaften Blick über die Stadt ermöglicht. Am höchsten Punkt der Stadt stand früher das Kastell, heute erkennt man hier noch die Überreste einer romanischen Kirche.




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